Stephan Gutte

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# Überlebensstrategien als Umgangsberechtigter

# Reflektion

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# Finde Deinen Weg

# Identität als Vater

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# Offenes Ohr

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# Identität als Vater

Mein Name ist Stephan Gutte, ich bin 1978 in Nordhessen geboren und der Liebe wegen 2003 ins Rhein-Main-Gebiet gezogen. Dort lernte ich meine erste Ehefrau und Mutter meiner ältesten Tochter kennen. Es folgte die Heirat und die Geburt unserer Tochter, bereits ein Jahr später kam es zur Trennung.


Nun ja, was soll man sagen, in der Nachschau haben wir sicher beide Anteile am Ende der Ehe gehabt. Mir geht es nicht um die Paarebene, durch eigene Reflexion habe ich dieses Thema hinter mir gelassen. Die Verletzungen können meist ohnehin nicht aufgearbeitet werden. Wenn uns nicht unsere gemeinsame Tochter verbinden würde, würden wir sicher keinen Kontakt mehr haben.


Mittlerweile habe ich meine zweite Ehefrau kennengelernt, wir haben drei weitere wunderbare Kinder, einen Hund und eine Katze. Als meine erste Ehe zerbrach stand für mich fest, mich weiterhin um meine Tochter, die damals 16 Monate alt war, zu kümmern. Mit großer Sorge habe ich der Zukunft entgegengesehen. Mir war klar, dass meine Ex-Frau kein Interesse daran hat, mich auf Augenhöhe als Elternteil zu tolerieren.


Nach den ersten Beratungsgesprächen in der Beratungsstelle des Landkreises wurde mir immer klarer, wie schwer mein Weg sein wird. Bereits zu diesem Zeitpunkt bestand die Augenhöhe nicht, ich war klar nur noch ein umgangsberechtigtes Elternteil. Auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung geriet ich an so manchen Berater und Verein. Von “ProFamilia” über den “ISUV” bis hin zum “Väteraufbruch für Kinder”. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und einiges über die sehr verwunderlichen systemischen Eigenschaften des Familienrechts, als auch der sozialpädagogischen Begleitung im Trennungsprozess gelernt. Zu Beginn habe ich mich sehr auf mein Bauchgefühl verlassen und offensichtlich instinktiv viel richtig und wenig falsch gemacht. Meine Beziehung zu meiner ältesten Tochter ist heute sehr gut. Den Alltag konnte ich gegen die Mutter nicht verteidigen, diesen habe ich verloren. Ich fühlte mich jedoch meist allein auf meinem Weg.


Bis heute hat mich mein Weg dennoch fünfmal vor das Familiengericht gebracht. Aufgrund der Systemsystematik hat sich der betreuende Elternteil, die Mutter, letztlich durchgesetzt und ihr favorisiertes Betreuungsmodell etabliert. Meine Tochter kommt nun nur noch alle 14 Tage zum Wochenendumgang und die Hälfte der hessischen Schulferien zu mir. Ich wurde zum Wochenend-Spaßvater, ohne tatsächlichen Anteil am Leben meines Kindes. Verantwortlich dafür ist aus meiner Sicht ausschließlich die Mutter, da sie einfach nicht mehr zulassen konnte. Alles unter den Augen der “Experten”, die es letztlich immer mit Kopfnicken unterstützt haben.


Aus meiner Sicht gibt es nicht den richtigen Weg nach einer Trennung mit Kind. Man kann alles richtig machen und doch am Ende alles verlieren. Aber man kann viele Fehler machen, die einen sehr wahrscheinlich zum Verlierer machen. Was daran noch schlimmer ist, die Kinder verlieren am Ende auch.

Mein Name ist Stephan Gutte, ich bin 1978 in Nordhessen geboren und der Liebe wegen 2003 ins Rhein-Main-Gebiet gezogen. Dort lernte ich meine erste Ehefrau und Mutter meiner ältesten Tochter kennen. Es folgte die Heirat und die Geburt unserer Tochter, bereits ein Jahr später kam es zur Trennung.


Nun ja, was soll man sagen, in der Nachschau haben wir sicher beide Anteile am Ende der Ehe gehabt. Mir geht es nicht um die Paarebene, durch eigene Reflexion habe ich dieses Thema hinter mir gelassen. Die Verletzungen können meist ohnehin nicht aufgearbeitet werden. Wenn uns nicht unsere gemeinsame Tochter verbinden würde, würden wir sicher keinen Kontakt mehr haben.


Mittlerweile habe ich meine zweite Ehefrau kennengelernt, wir haben drei weitere wunderbare Kinder, einen Hund und eine Katze. Als meine erste Ehe zerbrach stand für mich fest, mich weiterhin um meine Tochter, die damals 16 Monate alt war, zu kümmern. Mit großer Sorge habe ich der Zukunft entgegengesehen. Mir war klar, dass meine Ex-Frau kein Interesse daran hat, mich auf Augenhöhe als Elternteil zu tolerieren.


Nach den ersten Beratungsgesprächen in der Beratungsstelle des Landkreises wurde mir immer klarer, wie schwer mein Weg sein wird. Bereits zu diesem Zeitpunkt bestand die Augenhöhe nicht, ich war klar nur noch ein umgangsberechtigtes Elternteil. Auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung geriet ich an so manchen Berater und Verein. Von “ProFamilia” über den “ISUV” bis hin zum “Väteraufbruch für Kinder”. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und einiges über die sehr verwunderlichen systemischen Eigenschaften des Familienrechts, als auch der sozialpädagogischen Begleitung im Trennungsprozess gelernt. Zu Beginn habe ich mich sehr auf mein Bauchgefühl verlassen und offensichtlich instinktiv viel richtig und wenig falsch gemacht. Meine Beziehung zu meiner ältesten Tochter ist heute sehr gut. Den Alltag konnte ich gegen die Mutter nicht verteidigen, diesen habe ich verloren. Ich fühlte mich jedoch meist allein auf meinem Weg.


Bis heute hat mich mein Weg dennoch fünfmal vor das Familiengericht gebracht. Aufgrund der Systemsystematik hat sich der betreuende Elternteil, die Mutter, letztlich durchgesetzt und ihr favorisiertes Betreuungsmodell etabliert. Meine Tochter kommt nun nur noch alle 14 Tage zum Wochenendumgang und die Hälfte der hessischen Schulferien zu mir. Ich wurde zum Wochenend-Spaßvater, ohne tatsächlichen Anteil am Leben meines Kindes. Verantwortlich dafür ist aus meiner Sicht ausschließlich die Mutter, da sie einfach nicht mehr zulassen konnte. Alles unter den Augen der “Experten”, die es letztlich immer mit Kopfnicken unterstützt haben.


Aus meiner Sicht gibt es nicht den richtigen Weg, nach einer Trennung mit Kind. Man kann alles richtig machen und doch am Ende alles verlieren. Aber man kann viele Fehler machen, die einen sehr wahrscheinlich zum Verlierer machen. Was daran noch schlimmer ist, die Kinder verlieren am Ende auch.

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